Zeugen-Vorladungen von GenossInnen in Stammheim – Beugehaft droht!

Ab dem 10. März 2011 sind insgesamt 11 ehemalige Militante der Roten
Armee Fraktion (RAF) als Zeugen in Stammheim vorgeladen worden: Günther
Sonnenberg, Stefan Wisniewski, Rolf Heißler Adelheid Schutz, Brigitte
Mohnhaupt, Waltraud Liewald, Knut Folkers, Sieglinde Hoffmann, Rolf
Clemens Wagner, Irmgard Möller und Siegfried Haag. Die Genossinnen und
Genossen hatten bereits angekündigt, dass sie auch als Zeuge/in keine
Aussage machen werden. Die Möglichkeit von Beugehaft gegen sie ist nun
akut.
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18. März – Tag des politischen Gefangenen

Informationen über Inhalte, Aktionen, Termine
Außerdem:
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Solikonzert in der Köpi
22:00 Uhr: Solikonzert im AGH
Solikonzert zur Unterstützung linker Strukturen in Cottbus
„EinmalEinz“ (Cottbus) – „Blockwart & Basur“ (Berlin) – „Pyro One“ (Berlin) – „Radical Hype“ (Bremen) – „2:38″ (München) (alle HipHop)
Aftershow Party mit „the Lisas“ (80er und 90er Trash aus Berlin)
checkt http://www.koepi137.net/eventskonzerte.php

19.03.2011 – COTTBUS – EINLASS AB 18 UHR – @ CHEKOV
( • Sprayercontest • Barbeque • Open Mic )
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Hintergund: Das letzte Jahr war in Cottbus und Umgebung durch einen massiven Anstieg rechter Gewalt, Angriffe auf Personen und alternative Einrichtungen geprägt. Erst am 15. Februar versuchten die Faschisten ihren geschichtsrevisionistischen Irrsinn in die Öffentlichkeit zu tragen. Wir nehmen den braunen Alltag nicht einfach schweigend hin, sondern werden ein lautes Zeichen gegen Nazigewalt setzen. Umso mehr sich die Nazis bemühen, ihren hirnverbrannten Hitlerhokuspokus in der Gesellschaft zu etablieren, desto deutlicher müssen wir uns dem braunen Alltagsmief entgegen stellen. Zu guter Letzt wird euch ein Infostand mit Lesestoff und Infomaterial vom Feinsten versorgen. Der Eintritt kommt zum Teil den antifaschistischen Initiativen in der Region zu Gute. Also lasst uns am 19. März gemeinsam den Swag auf und den Nazis den Saft abdrehen!
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Anlässlich der aktuellen RAF- Prozesse veranstaltet die Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Cottbus einen Votrag am 02. Dezember.
ReferentInnen: ein aktiver Anwalt, ein Aktiver der Roten Hilfe e.V. und eine langjährige linke Aktivistin.
„Keine Zusammenarbeit mit staatlichen Repressionsbehörden“ ist Kernelement der Aussageverweigerungskampagne der Roten Hilfe e.V.! Und mit der Parole unserer Kampagne „Bitte sagen Sie jetzt nichts!“ meinen wir auch die GenossInnen, denen Beugehaft zur Aussageerzwingung angedroht wird, oder die tatsächlich in Beugehaft gesteckt werden.
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Es geht loooos! Wir wollen Hip Hop Anfang Dezember im Chekov gebührend empfangen und laden euch ein! Das Vorhaben wird mit viel Fleiß und Liebe von vier Acts tatkräftig begleitet. Für Cottbus und Region tritt an: Darkomencrew, Grenzflowz und ESP Crew und zum ersten Mal in Cottbus EinMalEinz aus Stadtroda. Es gilt mitzumischen, dabei zu sein, und auszuflippen! Darkomencrew präsentiert ihr aufgenommenes Album und ESP-Crew macht sich bereits mit ihrer Demo CD auf sich aufmerksam. Auftritte von Grenzflowz und EinMalEinz sollen den Rahmen der Party sprengen!
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Staatliche Repression gegen Linke aller Strömungen begegnet uns alltäglich. Politiker_Innen diffamieren und verleumden, Geheimdienste überwachen und versuchen in der Szene Spitzel zu werben, die Polizei prügelt friedliche Demonstrationen auseinander und überfällt unsere Feste, Gerichte kriminalisieren linke Lieder und Texte als staatsverunglimpfend und fällen diverse andere politische Urteile … . Die Repression trifft oft Gruppen oder Einzelpersonen, die finanziell nicht in der Lage sind, die damit verbundenen Kosten aufzufangen. Durch über Jahre andauernde Prozesse wird den Betroffenen ihre Kraft geraubt, sie müssen diese alleine überstehen und können ihre politische Arbeit nicht fortsetzen. Daher können wir der Repression nur gemeinsam etwas entgegensetzen. Deshalb versteht sich die Rote Hilfe über Partei- und Organisationsgrenzen, über ideologische oder weltanschauliche Differenzen hinweg, als eine strömungsübergreifende linke Solidaritätsorganisation. Dabei treten wir auch für die Migrant_Innen ein. Meist sind gerade sie Menschen, die in ihrem Heimatland politisch verfolgt werden. Gerade sie bedürfen des Schutzes, den das Asyl-Recht bieten soll. Dieser wird ihnen häufig verwehrt.
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